Es gibt viele Gründe sich für Holz zu entscheiden

Holz ist sexy....

Holz ist schlau....

Holz ist schön...

Holz ist zeitlos schön. Denn Holz berührt die Sinne, ist lebendig, warm und atmungsaktiv. Holz ist so einzigartig und vielfältig in Farbe und Struktur, wie es nur die Natur hervorbringt. Holz ist schön, alleine oder im Verbund mit anderen Materialien. Und Holz wird mit der Zeit immer schöner. Wie reizvoll das Wechselspiel von glatten, kühlen Oberflächen mit der Lebendigkeit von Holz sein kann, zeigen viele Beispiele der Architekturgeschichte. Doch gerade in jüngster Zeit haben Architekten Holz als zeitgemäßen, sinnlichen und sinnvollen Baustoff wiederentdeckt.

Holz ist formbar...

Holz ermöglicht einen großen gestalterischen Spielraum. Seine Elastizität und eine im Verhältnis zum Eigengewicht sehr hohe Tragkraft machen Holz zu einem idealen Baustoff für außergewöhnliche Architektur. Zerlegt und neu zu Brettschichtträgern gefügt, überwindet es Spannweiten, die bisher nur in Stahl bewältigt wurden. Dabei kann Holz fast jede Form annehmen.

Holz ist praktisch...

Holzbau hat System, denn Holz wird beim Bauen gefügt. Der Holzbau ist ein Tragwerk aus in sich verbundenen Einzelteilen. Deshalb wurden standardisierte Bauteile entwickelt, die ein rationelles und wirtschaftliches Bauen ermöglichen. Nebst dem herkömmlichen Fachwerk-, Skelett oder Rahmenbau haben modulare Systeme wie Element- oder Modulbauweisen in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Element- oder Modulbauweise erlaubt ein Zusammensetzen vorgefertigter Bauteile auf der Baustelle. So ist ein mehrgeschossiger Wohn- oder Bürobau innerhalb kürzester Zeit aufgebaut. Auch das Einfamilienhaus kann im Werk vorfabriziert werden. Ein solcher Bau ist jedoch kein Fertighaus. Das Gute dabei: Im Unterschied zum Fertighaus kann der Bauherr mit dem Architekten alle räumlichen Einzelheiten selbst bestimmen.

Holz ist erfinderisch...

Für den Ingenieur ist Holz ein wirtschaftlicher und wettbewerbsfähiger Baustoff. Durch die Vielfalt der Holzwerkstoffe und Verbindungstechniken bietet es für alle Arten von Bauten konstruktive Vorteile. Holz ist heute mehr denn je höchsten technischen Ansprüchen gewachsen. Die Forschung untersucht den Rohstoff seit Jahrzehnten auf Biegen und Brechen. Immer neue und bessere Methoden der Verarbeitung werden geprüft, patentiert und angewendet. Dabei lernen die Forscher von der Natur des Holzes selbst. Denn Holz hat eine erstaunliche leistungsfähige und ausgeklügelte Tragstruktur. Längs zur Faser trägt es viermal höhere Lasten als quer zur Faser und es schlägt im Druckversuch sogar Beton. Wuchsfehler und Risse können mit Ultraschall oder Röntgenstrahlen genau eruiert und eliminiert werden. Technische Innovationen kommen auch im Bereich der Brandsicherheit, des Schallschutzes der Wärmedämmung zur Anwendung. Die ständige Weiterentwicklung der Gebäudehülle durch spezialisierte Unternehmen wie uns macht den Holzbau zu einem Vorreiter des energiebewussten Bauens.

Holz ist wirtschaftlich...

Wer mit Holz baut, spart Kosten auf der Baustelle und beim Unterhalt. Die Vorfertigung verkürzt die Bauzeit, erübrigt aufwändige Installationen auf der Baustelle und verringert nicht zuletzt Bauzinsen. Weil Holz relativ leicht ist, werden der Transport vom Werk auf die Baustelle und der Einsatz von Baumaschinen günstiger. Zudem benötigt ein Holzbau weniger Fundamente, was sich insbesondere bei schwierigem Baugrund auszahlt. Da der gesamte Rohbau meistens von derselben Firma abgewickelt wird, entfallen planerische Schnittstellen und teure Wartezeiten. Der Planung- und Bauablauf und damit die Bauleitungen sind einfacher. Ein Holzbau ist auch sparsam im Unterhalt, bei der Reparatur oder beim Umbau. Holzbauten erreichen leicht wärmedämmwerte weit über der Norm. Dadurch können bis zu 50 % Heizkosten gespart werden.

Holz ist dauerhaft...

Holzbauten haben eine fast unbegrenzte Lebensdauer – vorausgesetzt, man behandelt Holz sachgerecht. Wichtigste Maßnahm, insbesondere bei Holzfassaden, ist der Schutz vor Feuchtigkeit. Zum konstruktiven Holzschutz gehören oftmals ein Dachvorsprung und der Schutz der Sockelzone vor Spritzwasser. So überdauert auch eine unbehandelte Holzfassade Jahrhunderte. Zwar hinterlassen Wind und Wetter ihre Spuren, doch an der Lebensdauer ändert dies nichts.

Holz ist sicher...

Es ist wahr: Holz brennt gut. Aber: Holz hat durch seinen Feuchtigkeitsgehalt eine geringere Wärmeleitfähigkeit und brennt deshalb langsam ab. Je nach Querschnitt behält Holz seine Tragfähigkeit länger als Beton und Stahl. So paradox es klingen mag, ein Holzbau kann punkto Brandsicherheit den besseren Schutz bieten als ein Massivbau aus Stein oder Beton. Voraussetzungen hierfür sind geeignete bauliche Maßnahmen wie optimierte Brandabschnitte oder nicht brennbare Deckenkonstruktionen.

Holz ist komfortabel...

Die Gebäudehülle entscheidet über den Wohn- und Arbeitskomfort in einem Haus. Holz ist gesund für Mensch und Umwelt. Denn eine Holzwand atmet, gleicht den Feuchtigkeitshaushalt in den Innenräumen aus und sorgt für ein angenehmes Raumklima im Winter wie im Sommer. Dabei muss ein Holzhaus gar nicht aussehen wie eines. So entstehen immer mehr Mischbauten: Ein Haus, es steht auf einem massiven Betonsockel, doch darüber ist es aus Holzelementen gebaut. Das Dach ist leicht geneigt und bietet im Inneren unterschiedlich hohe Räume und eine behaglich warme Atmosphäre. Dabei weist nur das Buchenparkett au den Baustoff Holz hin. Ansonsten sind die Wände und Decken mit Gipsfaserplatten verkleidet. Auch wenn in den Innenräumen eine kühle Farbgebung vorherrscht, bleibt doch die warme Strahlung der Oberflächen spürbar. Dank seiner schlechten Wärmeleitfähigkeit wird eine Holzwand nie als kalt empfunden und trägt so maßgeblich zum guten Komfort in Ihren vier Wänden bei. Holz ist nicht nur „heimelig“, es ist einer der zukunftsweisenden Baustoffe unseres Jahrhunderts.

Holz ist ökologisch...

Sowohl während des Bauens als auch im Unterhalt und schließlich im Rückbau benötigt Holz ein Minimum an Energie. Ausschlaggebend ist nicht nur, wie viel Energie für die Beheizung des Gebäudes gebraucht wird, sondern wie viel graue Energie graue Energie bei der Herstellung, beim Transport und auf der Baustelle anfällt. Kurze Transportwege, geringes Gewicht und energiearme Verarbeitung machen Holz zu einem ökologischen Baustoff erster Güte. Wer mit Holz baut, baut für die Zukunft. Holzbauten sind hinsichtlich des Unterhalts wenig anspruchsvoll und erreichen eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer. Diese Vorteile gewinnen für unsere Gesellschaft immer mehr an Bedeutung und umweltverträgliche Bauten werden sich in Zukunft besser verkaufen lassen. Investoren, Bauherren und Architekten zeichnen sich mit der Wahl von Holzbauten als verantwortungsvolle und fortschrittliche Unternehmer aus.

Holz ist kombinierbar...

Holz lässt sich auch im Verbund mit Stahl oder Beton effizient nutzen. Dabei wird Stahl meist für Knoten und Verbindungen verwendet. Auch Holz-Beton-Verbindungen führen zu optimierten Konstruktionen, welche die Vorteile beider Materialien vereinen. Beispielsweise werden hoch schallgedämmte Deckensysteme aus oder weit gespannte Deckenträger aus Holz-Beton-Verbundsystemen realisiert. Hier nutz man die Eigenschaften des Holzes sehr gut Zugkräfte aufnehmen zu können und kombiniert sie mit den Eigenschaften des Betons sehr gut Druckkräfte aufnehmen zu können. Gerade für die Brandsicherheit in Gebäuden wird auf die Kombination von mineralischen Stoffen mit Holz zurückgegriffen. So sind dem Bauen mit Holz kaum mehr Grenzen gesetzt.